
Die Honigernte 2026 ist mit dem zweiten Schleudergang abgeschlossen. Mit einem Durchschnittsertrag von 38 kg pro Volk bin ich mehr als zufrieden. Da es in meiner Region weder Rapsanbau noch nennenswerte Waldtrachten gibt, blieb auch in diesem Jahr eine Waldhonigernte aus. Der Wassergehalt des Honigs liegt zwischen 16 % und 18 % und spricht für eine hervorragende Honigqualität.
Die leeren Honigräume wurden wieder auf die Völker aufgesetzt. Die Bienen putzen die Waben aus, entfernen Honigreste und nehmen bei Bedarf kleinere Reparaturen vor. In der kommenden Woche können die Honigräume dann ins Winterlager eingelagert werden. Anschließend erfolgt die erste Fütterung mit 3 bis 5 kg Flüssigfutter pro Volk. Die Bruträume wurden bereits auf 10 Brutwaben erweitert – eine Größe, die für eine erfolgreiche Überwinterung im Dadantsystem ausreichend ist.
Die erste Varroabehandlung ist bereits eingeplant und wird je nach Witterung durchgeführt. Zum Einsatz kommt der Liebig-Dispenser mit 60%iger Ameisensäure. Die Außentemperaturen spielen dabei eine wichtige Rolle, um eine wirksame und schonende Behandlung der Bienenvölker zu gewährleisten.